Das Dieselfantasy Rollenspiel

EKSES-Regelsystem

Das EKSES-Regelsystem ist ein neues System, um Rollenspiel würfeltechnisch abbilden zu können.

 

Attribute

Die 6 Attribute bei EKSES lauten: Athletik, Reaktion, Ausstrahlung, Geschick und Verstand.

Sie werden in Würfelstufen angegeben, wobei W4 der schlechteste Wert ist und W12 lediglich wahren Helden vorbehalten sein sollte. Die Stufen sind W4, W6, W8, W10 und W12.

Ein Beispiel: ein einfacher aber nicht dämlicher Charakter hat vermutlich einen Wert von W6 auf Verstand. Ein gewitzter Bücherwurm wohl eher einen Wert von W10. Jemand, der gut in Form ist, wird sicher W8 auf Athletik haben. Ein untersetzter Schwächling vermutlich W4.

Fähigkeiten

Zu jedem Attribut gehören 4 Fähigkeiten, die ebenfalls in den Stufen W4 bis W12 angegeben werden. Die Fähigkeiten sind nicht identisch mit dem Attributswert! So kann ein Charakter beispielsweise sehr große Ausstrahlung besitzen, ohne Schauspielerei zu beherrschen.

Hier ein Überblick über die Attribute und den ihnen zugeordneten Fähigkeiten:

Attribute und Fähigkeiten

 

Fähigkeitenwurf

Will ein Charakter seine Fähigkeiten unter Beweis stellen würfelt er einen Fähigkeitenwurf gegen einen bestimmten Schwellenwert. Ein Fähigkeitenwurf wird mit 3 Würfeln geworfen:

1 Attributswürfel + 1 Fähigkeitenwürfel + 1 Modifikatorwürfel

Während Attributswürfel und Fähigkeitswürfel durch die festen Werte des Charakters bestimmt werden, ist der Modifikatorwürfel variabel.

 

Modifikatorwürfel

In den meisten Fällen handelt es sich bei dem Modifikator um eine von zwei Arten: ein Werkzeug, (etwa eine Waffe zum Kämpfen, ein Kompass zur Orientierung, ein Fernglas zum Absuchen des Himmels, Kletterausrüstung etc.) oder ein Situationsmodifikator (gezielte Suchbegriffe, Agilität, Aufmerksamkeit des Charakters in der Situation)

Die Höhe des Modifikators in der bestimmten Situation legt der Spielleiter fest. Sie orientiert sich an der Qualität allerModifikatoren, die in dieser Situation zusammen kommen. Ihr Charakter muss eine Blutung stoppen? Dieser dreckige Strumpf könnte helfen, wird aber gewiss nicht in seiner Qualität an eine echte Bandage herankommen. Der Spielleiter könnte nun also dem dreckigen Strumpf einen Wert von W4 zuweisen, während der Ärztekoffer mit sauberen Bandagen eine W10 bekommt. Wenn wir sagen der Modifikatorwürfel besteht aus allen Modifikatoren meinen wir, dass noch weitere Facetten den Fähigkeitenwurf beeinflussen können. Wie ist etwa der Unterschied wenn ein gelernter Arzt die Blutung stillt im Gegensatz zu einem Schlachter? Fragen Sie ihre Spieler ruhig, ob sie noch eine Idee haben, warum sie einen höheren Modifikatorwürfel verdient hätten. Vielleicht haben Sie ja etwas übersehen.

 

Schwellenwert

Bei EKSES gilt: ein Wurf ist geschafft, wenn der Schwellenwert erreicht ist. Der Schwellenwert repräsentiert die Schwierigkeit des Unterfangens. Der niedrigste und einfachste Schwellenwert ist 0. Das heißt: würfelt ein Spieler eine 10 oder höher, hat er den Wurf bestanden. Würfelt er 9 oder weniger, ist der Wurf fehlgeschlagen. Dies ist ein im Mittel gut zu erreichender Wurf, der selbst mit schlechtesten Voraussetzungen (3xW4) noch gerade so schaffbar ist. Danach kann der Spielleiter die Schwierigkeit beliebig steigern. Ein Wert von 12 mag sich als durchaus knifflig herausstellen, wenn gerade nicht das richtige Werkzeug vorhanden ist, sollte aber unter normalen Umständen kein Problem darstellen. 15-16 ist da schon schwerer, während alles von 18 und mehr wirklich nur Meistern ihres Faches zugemutet werden sollte.