Das Dieselfantasy Rollenspiel

Nymphen & Draugr

Am Anfang war nur Licht und Schatten, Gut und Böse. Ein perfekter Kreislauf. Doch mit dem Frevel der Draugr war das natürliche Gleichgewicht für immer dahin.
– Vom Anbeginn der Zeit

 

Vor langer Zeit / der Anfang der Drachen
Die naturverbundenen Nymphen und ihre Geschwister, die finsterne Draugr halten das Gleichgewicht von Gut und Böse auf der Welt. Eines Tages begehen die Draugr den unverzeilichen Frevel und erschaffen die unsterblichen Drachen, welche Tod und Zerstörung über die Welt bringen. Das Gleichgewicht ist zerstört.

 

Der erste Krieg
Der Krieg gegen die Draugr dauert Jahrtausende. Kreaturen, Pflanzen, ganze Gebirge werden erschaffen und zerstört. In den Wirren des Krieges entsteht die Welt, wie wir sie kennen: Menschen, Elfen, Zwerge, Halblinge, Orks, Goblinge, Trolle.
Gegen einen hohen Preis wendet sich das Blatt: die Nymphen opfern ihre Fähigkeit, Nachkommen zu zeugen – und verdammen die Draugr zum gleichen Schicksal. Diejenigen, die jetzt noch auf der Welt leben, werden die letzten sein.

Die verblienenen Nymphen und Draugr ziehen sich in die Abgeschiedenheit zurück.

 

Seitdem lenken Sie die Geschicke der Welt aus dem Hintergrund, führen ihren Kampf im Geheimen fort. Mächtige Illusionsmagie schützt sie vor Entdeckung und nur wenige geben sich öffentlich zu erkennen.

 

Unter der Bevölklerung gelten die Nymphen als die Verkörperung des Guten, während ihre Geschwister und Gegenspieler, die Draugr, die Schöpfer des Bösen darstellen. Die wenigen Nymphen, die heute noch existieren, werden wie Heilige oder Göttinen verehrt. Draugr dagegen repräsentieren das Anti-Leben, die Existenzlosigkeit, das Unnatürliche, das Vergehen und das Vergessen. Sie erschaffen das Chaos. Für die Draugr gibt es nur ein einziges Ziel: die Nymphen auszulöschen.

Tatsächlich ist die Wirklichkeit etwas komplizierter. Diejenigen, die behaupten können, jemals einer Nymphe begegnet zu sein berichten entweder von gutmütigen Heiligen oder furchteinflößenden Hexen. Denn nach Tausenden von Jahren auf dieser Welt, haben selbst die Nymphen viel von ihrem guten Wesen eingebüßt.